Wenn ein Test zu ungenau ist, kann er Trainingsfortschritt nur vortäuschen
Neue Daten zu Sprint- und Stufentests zeigen, welche Messgrößen im Schwimmen zuverlässig genug sind, um kleine Veränderungen wirklich zu erkennen.
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Neue Daten zu Sprint- und Stufentests zeigen, welche Messgrößen im Schwimmen zuverlässig genug sind, um kleine Veränderungen wirklich zu erkennen.
Eine erst im September 2026 veröffentlichte Studie zeigt, dass sich Load-Velocity-Profile im Kraul mit einem einfachen tragbaren Widerstandsgerät zuverlässig erfassen lassen.
10- und 30-Sekunden-Tethered-Tests wurden an drei Tagen wiederholt. Mittlere Kraft, Spitzenkraft und Impuls erwiesen sich als besonders stabile Kennzahlen.
Eine aktuelle Studie prüfte Schulter-, Liegestütz- und Sprungtests auf Kraftplatten bei 32 Universitätsschwimmern – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Ein Pilotprojekt prüft, ob ein kompakter Test mit 50, 100, 150 und 200 Metern Teile eines klassischen 7×200-m-Stufentests ersetzen kann.
Datenmodelle werden auch im Schwimmsport zunehmend leistungsfähiger.
Auch im Nachwuchsbereich lassen sich technische Faktoren objektiv messen – allerdings sollte Diagnostik altersgerecht bleiben.
Kann Leistungsdiagnostik dabei helfen, Sprint- und Ausdauertalente besser zu unterscheiden?